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In Reihenfolge ihres Erscheinens:
In historisch-kritischen Fallstudien untersucht ein internationales Autorenteam die Bedeutung und Geschichte der esoterischen Strömungen am Bauhaus. Künstler wie Klee, Kandinsky, Schlemmer oder Itten werden in diesem Zusammenhang neu betrachtet.
Autoren: von Beyme, Klaus / Bernhard, Peter / Schneemann, Peter J. / Zimmermann, Reinhard / Droste, Magdalena / Osamu, Okuda / Wagner, Christoph / Kaneko, Yoshimasa / Wick, Rainer K. / Schmitz, Norbert M. / Schwinzer, Ellen / Sachsse, Rolf / Baumhoff, Anja

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Neue Bauhausbücher - neue Zählung Band 1 - hrsg. vom Bauhaus-Archiv Berlin
Das Bauhaus entwickelte bald nach seiner Gründung ein Leitbild und eine Corporate Identity. Der Band thematisiert erstmals Öffentlichkeitsarbeit am Bauhaus in Form von Kommunikationsstrategien, Publikationen, Ausstellungen und deren Medienresonanz.
Die künstlerische und pädagogische Institution suchte den ständigem Dialog mit verschiedensten Anspruchsgruppen: Dazu zählen politische Entscheidungsträger und Medienvertreter ebenso wie Künstler, die eigenen Studierenden und die lokale Öffentlichkeit. Neben gezielter Pressearbeit organisierte man publikumswirksame Veranstaltungen wie Feste und Ausstellungen und lancierte eigene Publikationen wie Zeitschriften und die „bauhausbücher“. Eine systematische Analyse der internen und externen Kommunikation des Bauhaus’ und seiner Vertreter erfolgt hier aus interdisziplinärer Perspektive.
(Aus dem Inhalt u.a.:Das Weimarer Bauhaus und seine Corporate Identity-P. Rössler / Gropius´Lehrjahre in PR und Öffentlichkeitsarbeit-A. Jaeggi,M.Etzold / Wer spricht für das Bauhaus-M.Droste / Das Bauhaus im Spiegel der Presse 1919-1925-P.Rössler,N. Heise / Subtexte-Zu den politischen"Farbenlehren" am Bauhaus-C.Wagner / Zur Rolle der Bilder von Bauhausarchitektur in der Öffentlichkeitsarbeit-W.Thöner / Bauhausausstellung 1923 und Bauhaus-Eröffnung 1926-J.Hintze,C.Lauerer / Medienthema Bauhaus-erfolgreiches PR in fremden Periodika-P.Rössler)

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Das Bauhaus wurde seit seiner Gründung vor 90 Jahren in Weimar immer wieder von den unterschiedlichsten Gruppierungen instrumentalisiert. Neben den bekannten Zwistigkeiten innerhalb des Bauhauses brachte auch die Rezeption dieser Ikone der Moderne durch die Außenwelt widersprüchliche, ja gegensätzliche Positionen hervor: Sozialisten, Kommunisten, Nationalsozialisten, Stalinisten, Kapitalisten, kalte Krieger, Studentenrevoluzzer und Dissidenten erschufen im Zuge deutscher Identitätskonstruktionen jeweils unterschiedliche Bilder des Bauhauses. Die Publikation stellt mit einer Vielzahl von Essays die Frage nach den grundsätzlichen Konflikten, die das Bauhaus-Erbe bis heute mit sich bringt. Sie beleuchtet auch, wie eine Avantgarde durch Formalisierung und Musealisierung Gefahr laufen kann, selbst zur Tradition oder zur reinen »Fassade« zu werden.
Texte von Aicher, Otl / Betts, Paul / Breuer, Gerda /Droste, Magdalena / Etzold, Jörn / Hain,Simone / Hilpert, Thilo / Krausse, Joachim /Müller, Michael / Prigge, Walter / Schwarz,Ullrich / Thöner, Wolfgang

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Das Bauhaus gehört heute zum festen Bestand der »klassischen Moderne«. Es steht für Fortschrittlichkeit, Rationalität, Gleichheit der Geschlechter, konkurrenzlose Kooperation, aber auch für Resistenz gegen den Nationalsozialismus und eine internationale Rezeption. Neuere Forschungsansätze relativieren dieses scheinbare Wissen als Teil der Mythenbildung der Moderne.
17 Autoren untersuchen die verborgenen Mythen der Bauhausmoderne: Mythenbildung in der Bauhaus-Rezeption (Christoph Wagner, Regensburg) - Abstraktion und Ornament: Henry van de Velde und Walter Gropius (Kathleen James Chakraborty, Dublin) - Die Gastvorträge am Bauhaus – Einblicke in den »zweiten Lehrkörper« (Peter Bernhard, Erlangen) - Der mythische Kältepol des Bauhaus-Diskurses und seine anthropologische Dimension (Helmuth Lethen, Wien) - Oskar Schlemmers Wandgestaltung 1923 (Magdalena Droste, Cottbus) -Luxus, Produktion und Reproduktion am Bauhaus (Robin Schuldenfrei, Chicago) -Der unbekannte Architekt und die andere Moderne. Leopold Fischer in Dessau (Irene Below, Bielefeld) - Kandinsky und der Künstlerhabitus am Bauhaus (Wolfgang Ruppert, Berlin) - Kandinskys Farbenseminar am Bauhaus: Der Künstler als Gesetzgeber (Karl Schawelka, Weimar) - Der Barcelona-Pavillon (Dietrich Neumann, New Haven) - Bauhaus-Moderne und das Problem der Plastik (Paul Paret, Salt Lake City) - Über den Mythos der sachlichen Form (Anja Baumhoff, Leicestershire) - Widersprüche – Mythen der abstrakten Moderne (Sigrid Schade, Zürich) - Ein Gründungsmythos an der Hochschule für Gestaltung Ulm (Nicola Hille, Tübingen) - Adorno, Bloch und das Erbe des Modernismus in der BRD (Frederic J. Schwartz, London) - Das Bauhaus nach 1933: Migrationen und semantische Verschiebungen (Regina Goeckede, Cottbus) - Die Bauhaus-Moderne und ihre Mythen (Klaus von Beyme, Heidelberg).

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Bauhaus. Kunst und Pädagogik thematisiert die 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete und 1933 unter dem Druck der Nationalsozialisten geschlossene »Kunstschule der Moderne« als eine der herausragenden kulturellen Initiativen des 20. Jahrhunderts. Ihr Ziel war nicht nur die Etablierung einer neuen Form-, Produkt- und Baukultur, sondern auch die Erneuerung der (Kunst-)Pädagogik mit Blick auf einen »Neuen Menschen« in einer humaneren, sozial gerechteren »Neuen Gesellschaft«.
Im Mittelpunkt der vorliegenden Textsammlung stehen Aspekte der künstlerischen und kunstpädagogischen Arbeit prominenter Bauhäusler wie Walter Gropius, Johannes Itten, László Moholy-Nagy, Josef Albers, Paul Klee und Oskar Schlemmer, behandelt werden aber auch Spezialgebiete wie die farbige Baugestaltung oder die Fotografie am Bauhaus.
Daß das Bauhaus nicht gleichsam vom Himmel gefallen ist, sondern in ein geschichtlich komplexes Gesamtgefüge eingewoben ist, verdeutlichen u. a. die ei nführenden Darstellungen zur Kunstschulreform, zur Wiener Kunstgewerbeschule und zu den verschiedenen Initiativen im Zusammenhang mit dem 1907 gegründeten Werkbund. Und daß die Wirkungen des Bauhauses sowohl im Bereich der Ausbildung professioneller Gestalter als auch im schulischen Kunstunterricht nicht erst nach 1945 einsetzten, sondern schon in der Weimarer Republik, bevor sie dann verstärkt nach dem Zweiten Weltkrieg spürbar wurden, dokumentieren die Aufsätze im letzten Drittel dieses Bandes.

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bauhaus global - Neue Bauhausbücher - neue Zählung Band 3 - hrsg. vom Bauhaus-Archiv Berlin
Ausgehend von den Verbindungslinien, die durch emigrierte Bauhäusler vor allem in die USA und die Sowjetunion, aber auch nach Israel, China, Indien und in die Türkei gezogen wurden, stellen sich aus dem Blickwinkel des 21. Jahrhunderts neue Fragen zum kulturellen Export einer in Europa geschaffenen Avantgarde.
Das Bauhaus gab über Deutschland hinaus wichtige Impulse für das moderne Design und die funktionale Architektur. Entscheidender Faktor und zentraler Pfeiler für seine internationale Wirkung und Rezeption stellten aber nicht nur die Produkte dar. Denn die Ideen des Bauhauses fanden vor allem durch die in den 1930er Jahren erfolgte – meist erzwungene – Migration der Bauhäusler eine Verbreitung in aller Welt. 25 Autoren aus sechs verschiedenen Ländern präsentieren aktuelle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zur globalen Bedeutung und Ausbreitung des Bauhauses. Welche Konzepte Einfluss auf das Bauhaus selbst hatten und wie das Ideengut des Bauhauses insbesondere über seine internationale Schülerschaft als Multiplikatoren weitergegeben wurde, ist Gegenstand des ersten Teiles. Im zweiten Teil werden unter dem Stichwort »Migrant Bauhaus« die Bezüge und Netzwerke des Bauhauses thematisiert, die ihrerseits nach Deutschland zurückführten und in die Gründung der Bauhaus-Institutionen im geteilten Deutschland mündeten.

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