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Bauhausliteratur > Dessau > Architektur
Kurzbiografien aller Bewohner der Meisterhaussiedlung und einer Zeitleiste von der Planung bis heute"----
Die__Meisterhaussiedlung in Dessau, seit 1996 auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO, ist ein einzigartiges Ensemble moderner Architektur. Zeitgleich mit der Errichtung des Bauhausgebäudes 1925 entstanden ein Einzelhaus für den Bauhausdirektor Gropius sowie drei Doppelhäuser für die sechs übrigen Meister des Bauhauses Moholy-Nagy und Feininger, Muche und Schlemmer sowie Kandinsky und Klee. Diese erste Überblicksdarstellung der erhaltenen Meisterhäuser nach Abschluss der aufwendigen Restaurierung (1992-2002) stellt die konsequente ästhetische Entsprechung von Planung, Bau, farblicher Innengestaltung und -einrichtung vor. Mit historischem Bildmaterial aus Planungs- und Entstehungszeit der Häuser sowie aktuellen Aufnahmen nach der Restaurierung entsteht ein architektur- und kulturhistorisches Gesamtbild der Jahre 1925-1932. Das Buch portraitiert Leben und Arbeiten in der Meistersiedlung Dessau. Kurzbiografien aller Bewohner der Meisterhaussiedlung und eine Zeitleiste von der Planung bis heute ergänzen die Darstellung.

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Contents of the book: The Bauhaus community and their guests, Gropius House, Moholy-Nagy - Feininger semi-detached House, Muche - Schlemmer semi-detached House, Kandinsky - Klee semi-detached House, The Masters houses since 1933, Short biographies of the occupants of the Masters Houses Estate 1926-1933, Chronology 1924-2002.

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Das von Walter Gropius für die Bauhaus-Meister Georg Muche und Oskar Schlemmer erbaute Wohnhaus Muche-Schlemmer wurde in den vergangenen Jahren aufwendig restauriert und nach Fertigstellung einer neuen Nutzung zugeführt.
Die Geschichte dieses zu den Dessauer Meisterhäusern zählenden Wohnhauses, das Instandsetzungskonzept und der restauratorische Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz sind in diesem Buch anschaulich dargestellt. Ein informatives und wichtiges Buch für Architekten, Architekturstudenten und Denkmalpfleger, die sich mit der Geschichte der Modernen Architektur befassen.

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Die Bauten des Bauhauses in Dessau sind berühmt und längst Weltkulturerbe. Kaum jemand aber kennt ihre Gartenanlagen. Ähnlich der Architektur zeichnen auch sie sich durch ausgeprägte Modernität und eine für die damalige Zeit höchst ungewöhnliche Interpretation des Wechselspiels von Architektur und Natur aus. Entstanden ist ein radikaler Gegenentwurf zur traditionellen Gartenbaukunst. Er setzte nicht nur neue ästhetische Maßstäbe, sondern half vor allem, die Bauhausarchitektur angemessen zu inszenieren. Diese erste grundlegende Auseinandersetzung mit den Gärten des Bauhauses von Walter Gropius und Carl Fieger vermittelt nicht nur wertvolle Erkenntnisse über Entwurfsplanung und Realisierung, sondern fördert auch die zum Teil erheblichen späteren Eingriffe durch zahlreiche Renovierungsmaßnahmen zutage. Der vorliegende Band stellt eine ebenso sinnvolle wie notwendige Ergänzung zu den zahlreichen Veröffentlichungen über die wechselhafte Geschichte des Bauhauses dar.

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Auf drei verschiedenen Wegen wird an einer "Wiedergewinnung" (Hrsg. Norbert Michels im Vorwort) des Doppelhauses von 1926 gearbeitet: architektonisch, farblich und mit kunsthistorischem Schwerpunkt.
Die Meisterhäuser in Dessau - Woher kommt der Begriff "Neues Bauen"? Wie ist er entstanden? An den Anfang der ersten Untersuchung stellen die beiden Autoren G. Lupfer und P. Sigel die Begriffsfindung. Im weiteren Verlauf werden detaillierte Kenntnisse über Einzelaspekte der Architektur vermittelt.
Farbigkeit der Innenräume - Im Laufe der Restaurierung ist eine Farbigkeit zu Tage getreten, die vorher selbst Experten nicht für möglich gehalten hätten. N. Michels befasst sich im zweiten Beitrag aber nicht nur mit der Rekonstruktion der ursprünglichen Farbgestaltung. Er untersucht auch ie allgemeine Auffassung bezüglich farbiger Gestaltung von Architektur in den 20er Jahren.
Klee und Kandinsky in Dessau - Diese kunsthistorische Betrachtung von R. Prange spiegelt eine dezidierte Auseinandersetzung mit den beiden Ikonen der Modernen Kunst wieder. Sie reicht von der "romantischen Innerlichkeit" der Akteure bis zur ikonografischen Einordnung ihrer Bildelemente.
