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Weimar

Bauhausliteratur


Am 1. April 1919 eröffnete in Weimar eine Kunst- und Designschule ihre Pforten, die nicht nur an die Traditionen ihrer Vorgängereinrichtung von Henry van de Velde anschloss, sondern im weiteren Verlauf zur bedeutendsten ihrer Art im 20. Jahrhundert werden sollte. Das Bauhaus, das sich auf die Fahnen geschrieben hatte, die alte Hierarchie zwischen Kunst und Handwerk nieder zu reißen und hochqualitative und ebenso funktionale Industriegüter zu entwickeln. Alle Künste sollten sich vereinen und gemeinsam den Bau als so genanntes Gesamtkunstwerk erschaffen. Walter Gropius gelang es für seinen Plan einige der bedeutendsten Künstler der Avantgarde wie Johannes Itten, Lyonel Feininger oder Wassily Kandinsky zu gewinnen und ließ gemeinsam mit ihnen eine neue Generation von Künstlern entstehen, die nicht nur Dinge auf dem Papier entwickelten, sondern diese auch mit ihren eigenen Händen umsetzen konnten.Das hier vorliegende Kleine Lexikon Bauhaus Weimar soll nun zum ersten Mal die Anfangszeit des Bauhauses in Weimar thematisch ordnen und wichtige Begriffe dieser Epoche erläutern.

kleines lexikon
Bauhaus Weimar
Boblenz, Maass, Tesch, Völkel
237 S., 21 x 15 cm
kart.
22.90 €
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Eine der bedeutendsten Phasen für die Entwicklung der Kunst, des Kunstgewerbes und der Architektur begann 1919 mit dem »Staatlichen Bauhaus« in Weimar. Sein Gründer Walter Gropius berief die interessantesten Künstler seiner Zeit an die neuartige Schule: von Johannes Itten über Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky bis zu Lothar Schreyer und László Moholy-Nagy. Der Band umfasst ihre Biografien, zeigt ihre Werke und beschreibt das geistige Spektrum der Lehren. Er verdeutlicht, wie die Bauhaus-Idee, vor fast 100 Jahren entwickelt, in der Welt weiterwirkte und auch heute unseren Alltag prägt.

Aus Weimar in alle Welt
Die Bauhausmeister und ihre Wirkung
Annette Seemann
160 S., 17 x 24 cm
18 farbige und 39 s/w-Abb.
hardcover
24.90 €
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»Wandeln auf den Spuren des frühen Bauhauses« – Die Geschichte und Gegenwart der Bauhaus-Universität wird dabei erlebbar – dort wo zu Zeiten des Staatlichen Bauhauses Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Lyonel Feininger und viele andere ihre Ideen gelebt, gearbeitet, gelehrt und gelernt haben.
Dieses Buch fängt all das Erlebte des Bauhaus-Spaziergangs ein. Es bezieht sich nicht nur auf die wechselhafte Geschichte der Hochschule, sondern zeichnet all die Stationen des Spaziergangs nach, wie die Gebäude, errichtet von Henry van de Velde, die Wandgestaltungen von Oskar Schlemmer, Joost Schmidt und Herbert Bayer, die »Eva« von Auguste Rodin, das Direktorenzimmer von Walter Gropius, das Tempelherrenhaus im Park an der Ilm oder das Haus Am Horn als erstes Versuchshaus des Bauhauses.

Bauhaus-Spaziergang
In Weimar unterwegs auf den
Spuren des frühen Bauhauses
68 S., zahlr, farb. Abbildungen
23 x 19,6 cm, Paperback
10.80 €
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Diese Publikation stellt die circa 150 überlieferten Titel der Bauhaus-Bibliothek im Altbestand der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar vor, versucht eine Rekonstruktion der ursprünglichen Bestände und nimmt ihre kulturhistorische und pädagogische Einordnung vor – ein geistiger und Bildungskosmos des frühen Bauhauses. Durch zahlreiche Abbildungen erschließt sich auch die Entwicklung der modernen Typografie und Buchgestaltung zwischen 1900 und 1925 bis hin zu Handeinbänden aus der Buchbindereiwerkstatt des Bauhauses.

Die Bauhausbibliothek
Versuch einer Rekonstruktion
Hrsg.: M. Siebenbrodt und
F. Simon-Ritz
184 S., 17 x 24,7 cm
Broschur
19.80 €
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Aus sehr persönlicher und doch objektivierender Sicht schildert die Bauhaus-Schülerin und Fotografin Ré Soupault die Anfänge des Bauhauses. Ré Soupault (geb. 1901 in Pommern) studierte von 1921 bis 1925 am Bauhaus in Weimar. Ihre Lehrer waren Johannes Itten, Paul Klee, Oskar Schlemmer, Georg Muche, Wassili Kandinsky. 1923 nahm sie an der ersten großen Bauhaus-Ausstellung mit zahlreichen Arbeiten teil. Über Werner Graeff lernte sie in Berlin den Avantgarde-Filmer Viking Eggeling kennen, für den sie von 1923-1924 den Film Diagonal Symphonie fertigstellte. In erster Ehe mit dem Dadaisten Hans Richter in Berlin verheiratet, fand sie Zugang zur russischen Avantgarde, zu Man Ray und Fernand Léger. Sie arbeitete als Mode-Journalistin (Scherl-Verlag), Mode-Macherin (Paris), Übersetzerin, Schriftstellerin und Fotografin. Seit 1929 lebte sie in Paris und war dort mit dem Mit-Initiator der Surrealismus-Bewegung Philippe Soupault verheiratet. Ré Soupaults fotografisches Werk ist zwischen 1934 und 1942 entstanden, wurde jedoch erst 1988 entdeckt. Das Buch wird ergänzt durch bisher unveröffentlichte Tagebuchauszüge zur Studienzeit in Weimar.

Bauhaus
Die heroischen Jahre von Weimar
Ré Soupault
62 Seiten, 12.5 x 20 cm,
Leinenprägung, geb.
16.80 €
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IN NACHBARLICHER NÄHE - JENA, STADTMUSEUM - Bauhaus in Jena. Kunst - Architektur - Design. Katalog hrsg. von U.Pennewitz & E.Stephan zur Ausstellung in Jena im Jahre 2009.
Die Ausstellung zeigte 90 Jahre nach der Gründung des Bauhauses in Weimar die enge Beziehung der Lehranstalt und seiner Meister nach Jena. Neben den bildnerischen Werken stehen die in Jena entstanden Bauwerke und die Verbindungen zur Industrie im Mittelpunkt.

In nachbarlicher Nähe
Bauhaus in Jena
Katalog zur Austellung 2009
277 meist farb., teils ganzseit. Abb.
303 S., geb.
34.80 €
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